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Made To Last

Bild von einem Mann der gerade ein großes Lederstück trägt
Schwarz-Weiß Nahaufnahme von der Abmessung für die Lederverarbeitung

Handmade in Germany

Eingebettet in eine langjährige Tradition der Textil- und Modeindustrie im Ermstal, steht B.BELT für individuelle Gürtel und Accessoires aus Metzinger Handarbeit. Ein einzigartiger Design-Anspruch, der traditionelle Handwerkskunst mit -modernem Design verbindet. Gefertigt für authentische Charaktere. B.BELT schafft Produkte, deren Qualität spürbar ist. In enger Zusammenarbeit mit ausgebildeten Sattlern, Handschuhmachern und Feintäschnern wird jedes Detail unseres Produktes entwickelt, überarbeitet und angepasst – bis wir das perfekte Ergebnis in den Händen halten. Andere konzentrieren sich auf die Kosten der Herstellung. Wir fokussieren uns auf die Freude an der Arbeit. Und wir glauben, dass man das unseren Produkten ansehen kann.

B.BELT WOMEN   B.BELT MEN

The base of everything

Leather

Wir schätzen Leder aufgrund seiner besonderen Eigenschaften. Es ist flexibel in seiner Stärke und bleibt dennoch -reißfest. Dabei behält es immer seinen einzigartigen Charakter. Die Herkunft und die Qualität unseres Leders sind uns besonders wichtig. Wir verwenden hochwertiges, vorwiegend vegetabil gegerbtes Rindsleder, das als Nebenprodukt der Fleischindustrie anfällt. Das beziehen wir, wenn möglich, aus unserer Partner-Gerberei direkt in Metzingen sowie von kleinen, individuellen Gerbern aus Norditalien. Mit einigen Gerbereien arbeiten wir schon seit Jahrzehnten zusammen.

Metal

Der zweite wichtige Bestandteil unserer Produkte ist Metall. Genauer gesagt, Zamak und Stahlblech. Aus diesen Rohstoffen werden unsere Schließen, Nieten und Auflagen hergestellt. Die Metallteile werden aber nicht einfach ausgewählt und hinzugekauft. Wir entwickeln gemeinsam mit unseren Partnern aus Spanien, Frankreich und Italien immer neue, perfekt auf den jeweiligen Gürtel abgestimmte Zutaten. Dieser Facettenreichtum zeigt sich in unserem Nietlager besonders in der Vielzahl von Nieten unterschiedlichster Form und Beschaffenheit. Zurzeit haben wir dort allein für B.BELT über 15 Millionen Nieten in dutzenden Varianten vorrätig.

Yarn

Der kleinste, filigranste Teil des Gürtels ist für uns ein ganz Bedeutender: das Forellengarn, bestehend aus einem speziell gewobenen Multifilament. Es kommt zum Einsatz in einem der finalen Schritten unseres Fertigungsprozesses: dem Anbringen der Handnaht. Einer aus dem traditionellen Sattlerhandwerk überlieferten Technik. In diesem Schritt wird das Leder mit dem Garn per Hand an der Schließe befestigt. Genauer gesagt, in drei Überstichen auf jeder Seite vernäht, verknotet und schließlich durch Feuer versiegelt. Auch wenn dieser Handarbeitsschritt sehr aufwändig ist – jeder einzelne B.BELT wird mit dem prägnanten Forellengarn veredelt.

Bild von verschiedenen Lederarten
B.BELT Designer beim Hinzufügen von Nieten an den Gürtel

Hand Crafting Emotions

Emi, Head of Design bei B.BELT, betritt das Headquarter. Sein Ziel ist nicht das hauseigene Designatelier, sondern die Produktionshalle. Hier in der Musterabteilung, experimentieren er und sein Team gemeinsam mit Technikspezialisten an neuen Prototypen. Das Testen von Materialien und neuen Verarbeitungstechniken gehört für unsere Designer genauso dazu wie, das Gestalten der Gürtel. Und dass das so überhaupt möglich ist, hat einen einfachen Grund: Design und Produktion arbeiten unter einem Dach. Die folgenden Themen inspirieren uns dabei besonders:

1. Natur: Farb- und Formansätze kommen bei uns häufig aus der Natur. Strukturen, Farbwelten und Verläufe. Von Anfang an ist es uns bei B.BELT wichtig, ein Produkt zu schaffen, das nicht künstlich erzeugt, sondern organisch gewachsen wirkt. Sich natürlich anfühlt. Trotz der großen Mengen an Metall, die wir verwenden. Was früher eine Herausforderung war, ist heute unsere größte Stärke.

2. Zeitgeist: Als Fashionlabel sind wir in ständigem Austausch mit unserer komplexen Umwelt. Regelmäßig stellen wir uns die Frage, welche Rolle wir als Teil der Gesellschaft mit unserer Marke, mit unseren Produkten einnehmen. Der Ursprung unseres Stils liegt in der urbanen Subkultur. Nieten als Ausdruck von Andersartigkeit, Individualität, Freiheit. Mit jeder Kollektion verarbeiten wir dieses Lebensgefühl aufs Neue in unseren Produkten, um es mit jedem Tragen spürbar zu machen.

3. Unsere Marke: Trotz unserer jungen Geschichte, gibt es viele Dinge, auf die wir stolz sein können. Wir sind stolz auf die Spürbarkeit unseres Materials. Auf die Präzision der Nietbilder. Auf die Zeitlosigkeit der Gestaltung. Was uns jedoch täglich inspiriert, ist die Hingabe jedes einzelnen Teammitglieds. Die Leidenschaft dafür, mehr als nur „ein weiteres Accessoire“ herzustellen. Jeder Einzelne unserer Mitarbeiter setzt sich Tag für Tag dafür ein, dass jeder B.BELT etwas Besonderes wird. Dass er nicht nur für uns, sondern auch für den Besitzer ein Stück ist, dass ihn ein Leben lang inspiriert und begleitet.

Entdecke unsere Kollektionen

Where The Magic Happens

In unserer Produktion geschehen wahrlich wunderliche Dinge. Auf 5200 Quadratmetern arbeiten Handschuhmacher, Sattler und Feintäschner aus mehr als zehn Nationen zusammen – mit dem Ziel, den perfekten Gürtel herzustellen. Perfekt bedeutet für uns aber nicht schnörkellos und clean. Perfekt heißt für uns, den einzigartigen Charakter des Materials herauszuarbeiten. Am Beispiel unseres Leders, lässt sich das besonders gut veranschaulichen: Jede Lederhaut hat ihre eigene Narbung, ihre eigene Identität, ihre eigene Geschichte. Durch etliche Handarbeitsschritte sorgen wir dafür, dass jedes Produkt die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient. Diese Geschichte wird fortgeschrieben, sobald der Kunde unser Produkt erhält und trägt. Denn erst über die Zeit entwickelt sich die für Leder so typische Patina – die einem Gürtel noch mehr Einzigartigkeit verleiht und die ihn zum Einzelstück macht.

Doch wie genau funktioniert der Prozess, der es uns ermöglicht, so „butterweiche“ Gürtel herzustellen? Im Laufe der letzten Jahre haben wir bei B.BELT unglaublich viel ausprobiert. Nicht alles hat gleich so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben. Also haben wir weitergetüftelt, unsere Maschinen angepasst und die einzelnen Schritte evaluiert. Herausgekommen ist ein Prozess, den wir euch nun zeigen wollen:

Zeitstrahl mit Bildern der B.BELT Gürtelproduktion

Manufacturing process

1. Das Stanzen
2. Die Innenprägung
3. Die Kantenbearbeitung
4. Gürtel und Schlaufen benieten
5. Die Dornlöcher stanzen
6. Die Löcher für Handnaht und B.BELT Niete stanzen
7. ... geheim
8. ... geheim
9. Die Auflagen montieren

10. Die Schlaufen ablängen
11. Die Schlaufen schließen
12. Das Produktlabel ansteppen
13. Die Schließen und Schlaufen montieren
14. Die Handnaht
15. Die B.BELT Niete und Unterlegscheibe montieren
16. Die Endkontrolle
17. Hangtag befestigen
18. Verpacken

The Heart Of Our Label

Das Herz unseres Labels ist unser Team. Ohne jeden Einzelnen dieser Experten sind wir nichts. Nicht nur, weil wir so viel in Handarbeit fertigen, sondern auch weil es für große Ideen leidenschaftliche Menschen braucht. Und die finden und brauchen wir bei B.BELT, um unseren hohen Ansprüchen an die Arbeit und das Produkt gerecht zu werden. Neben spannenden jungen Talenten sind uns viele Mitarbeiter schon mehrere Jahrzehnte lang treu. Wir verzichten komplett auf Billigproduktion in Drittländern und fertigen unter fairsten Bedingungen – handmade in Germany. Und wir sind überzeugt: Man sieht es unseren Produkten an.

Bild vom B.BELT Designer bei der Überprüfung von Gürteln

01 — 03 Expert Talks

#1 EMi

Was ist deine Aufgabe?

Als Head of Product Design verantworte ich alle Designentscheidungen für B.BELT.

Wie bist du zu B.BELT gekommen?

Da ich nicht über eine Design-Praktikumsstelle in der Branche Fuß fassen wollte, habe ich lange online nach Stellen gesucht und bin auf eine sehr kurz gehaltene Anzeige gestolpert, in der quasi nicht mehr stand, als dass ein Designer gesucht wird. Zum Bewerbungsgespräch hatte ich eines meiner Abschlussmodenshow-Outfits dabei. Zufälliger Weise hatte es einen Rock, der teilweise aus Ledergürteln bestand. Und siehe da, es war eine Gürtelfirma. Zwei Wochen später bin ich in ein freies Zimmer einer Freundin gezogen und habe bei B.BELT angefangen.

Was liebst du an deinem Job?

Dass es kein gewöhnlicher Designjob ist. Im Produktdesign arbeiten wir alle eng mit der Produktion zusammen, erstellen unsere Prototypen und Fotomuster selbst und entwickeln alle neuen Verarbeitungstechniken. Dadurch entsteht ein besonderer Zugang zum Material und zum fertigen Produkt.

02 — 03 Expert Talks

#2 Funda

Was ist deine Aufgabe?

Meine Abteilung ist zuständig für sämtliche Handarbeiten, die die Einzelteile zum fertigen Produkt zusammenführen. Quasi wie die „Hochzeit“ im Automobilbau.
Hier werden die einzelnen Materialien zum Gürtel bzw. B.BELT.

Wie bist du zu B.BELT gekommen?

Das lief sehr unbürokratisch ab. Ich habe in der Nähe gearbeitet und wollte beim Vorbeigehen fragen, ob bzw. wie ich mich bewerben kann. Dabei wurde ich direkt in die Firma ins Besprechungszimmer eingeladen und dem Produktionsleiter vorgestellt. Eine Woche später habe ich als Näherin angefangen.

Was liebst du an deinem Job?

Die vielseitige Aufgabenstellung und die Herausforderungen, die neue Materialien und Verarbeitungstechniken an mich stellen.

Schwarz-Weiß Foto einer B.BELT Mitarbeiterin bei der Arbeit
Bild eines B.BELT Mitarbeiters bei der Arbeit

03 — 03 Expert Talks

#3 Eiad

Was ist deine Aufgabe?

Ich bin zuständig für die Arbeitsvorbereitung und Koordination aller Produktionsbereiche und sorge für einen reibungslosen Ablauf zwischen den einzelnen Abteilungen.

Wie bist du zu B.BELT gekommen?

Angefangen habe ich mit einem Ferienjob, der mir so gefallen hat, dass ich nach meinem Schulabschluss nach einer Festanstellung gefragt habe. Das war vor mehr als 10 Jahren. Mein erster Arbeitsplatz war das Schließenlager, dann die Nieterei und im Laufe der Jahre wurde ich in allen Abteilungen angelernt. Dadurch habe ich gute Kenntnisse in allen Bereichen der Produktion und konnte mir meine aktuelle Schnittstellenposition erarbeiten.

Was liebst du an deinem Job?

Die Varianz innerhalb der verschiedenen Abteilungen und deren Aufgaben. Die Möglichkeit, immer etwas Neues zu lernen.